Montag, 5. August 2013

Soziales Saarland oder ein SPARLand SAARland?


Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) Landesverband Saar blickt mit Besorgnis auf die von der Landesregierung geäußerten Sparmaßnahmen.
 
Wie die Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer in ihrem Sommerinterview am 31.07.13 in der Saarbrücker Zeitung (SZ) mitteilt, benötigt das Land von Bund und den Ländern eine finanzielle Entlastung, um die Bewältigung der gesetzlichen Pflichtaufgaben erreichen zu können.

Am 01.08.13 stellt Innen-Staatssekretär Georg Jungmann gegenüber der SZ fest, dass Gesetzesänderungen im Rahmen des Kommunalen Selbstverwaltungsgesetzes (KSVG) erfolgen müssen.  

Überschuldete Kommunen sollen zukünftig entscheiden können, ob sie mit den so genannten „Freiwilligen Leistungen“ der kommunalen Haushalte Vereine bzw. Soziale Projekte fördern oder z.B. Einrichtungen (wie z.B. ein Schwimmbad) aufrecht erhalten.
Besonders die Angebote der Sozialen Arbeit fallen oftmals bei Land, Kreis und Gemeinde/ Stadt unter den Vorbehalt der „Freiwilligen Leistungen“ und werden bereits jetzt dem Spardiktat ausgesetzt.

Samstag, 3. August 2013

Eine Ära geht zur Ende - Geschäftsstelle in Essen wird Mitte August geschlossen

Im Jahr 1994 zogen die beiden Vorgängerverbände des DBSH, der DBS und der BSH gemeinsam nach dem Zusammenschluss in die Friedrich-Ebert-Straße 30 in Essen. Nach deren Wiedergründung nach dem 2. Weltkrieg waren diese – bzw. deren Vorgängerverbände bereits auch in Essen. Eine historische Rückschau bietet hier die Homepage des DBSH mit dem Text: „Der lange Weg zum Einheitsverband“.

Nachdem die Bundesmitgliederversammlung beschlossen hatte den Sitz des DBSH nach Berlin zu verlagern, wurden erste Räumlichkeiten in Berlin angemietet. Rund 6 Jahre lang wurde die Doppelstruktur von zwei Büros, jeweils in Berlin und Essen vorgehalten. Nun da die Kolleginnen in Essen sich auf den Ruhestand vorbereiten konnte die Geschäftsstelle in Essen zur Jahresmitte geschlossen werden.

Daher heißt es in Essen nun sichten, ordnen und verpacken. Wie in jedem Umzug bedeutet das wieder viel Zeit und Energie aufzubringen. Unsere Kolleginnen Frau Scharnes und Frau Wisniewski sind mittendrin die Abwicklung zu organisieren.

Auch für mich ist es ungewohnt. War ich doch die letzten 10 Jahre durch verschiedene Funktionen im DBSH öfters in Essen. Beim Spaziergang durch die Stadt kommen viele Erinnerungen auf. Vieles haben wir hier schon erlebt, viele Weichen wurden hier gestellt, viele Entscheidungen getroffen, viele Sitzungen durchgeführt, viele, viele, viele Erinnerungen die gerade wieder hoch kommen. Ein klein wenig gruselig……

Aber nun ist es wie es ist. Am 19.08.13 wird es dann endgültig soweit sein und die Räumlichkeiten werden übergeben und Berlin ist neuer Sitz und Standort der Bundesgeschäftsstelle. Der DBSH sagt dann "Tschüss" an Essen.

Der DBSH wird nun nach vorne schauen und das vorne heißt Berlin. Ich werde an diesem Wochenende noch ein wenig in Erinnerungen schwelgen und dann nach und nach auch von diesem Standort Abschied nehmen.


Ihr / Euer


Michael Leinenbach