Auf Einladung des luxemburgischen
Verbandes "Association Nationale des Communautés Educatives et
Sociales" "Lëtzebuerger Fachverband fir Sozial Aarbecht, Bildung an
Erzéiung" (ANCES/LFSA a.s.b.l.) konnte Michael Leinenbach, DBSH Landesverband
Saarland, an deren Generalversammlung am 20. Mai 2020 teilnehmen. Diese fand
teils als Videokonferenz und physischer Präsenz, im Sitzungssaal des CENTRE DE
MÉDIATION in Luxembourg-Bonnevoie, statt.
Einen
Tagesordnungspunkt bildete die Vernetzung im deutschsprachigen Raum, welche
Anfang des Jahres in Köln zum Thema Ethik stattfand.
Michael Leinenbach bedankte sich bei „ANCES“ für die Einladung und hielt nachfolgend aufgeführtes Grußwort. Er entschuldigte sich für die einseitige nationale Grenzschließung aufgrund der Corona Pandemie, auf die weder die Soziale Arbeit in Gänze noch die des Saarlandes hätten Einfluss nehmen konnten. Die nationalen Grenzschließungen stellten gerade neben den Luxemburger_innen auch alle diejenigen Familien vor enorme Herausforderungen, die teils in den unterschiedlichen nationalen Staaten der Grossregion lebten, sowie die Pendler_innen.
Wenn eine Lehre aus der Corona Pandemie zu ziehen sei dann u.a. die, dass Grenzschließungen keinen Sinn machen. Ein Virus würde sich nicht an Landesgrenzen halten, so Michael Leinenbach weiter. Es sei vielmehr zwingend notwendig, Gesundheit und Soziales aus den Mechanismen der Marktwirtschaft herauszunehmen und europäische Lösungen in europäischer Verantwortung zu finden. Das bedeutete, Europa und die Regionen zu stärken und deren Funktionen in und für Europa (was die Corona Pandemie an den Tag brachte) entsprechend zu würdigen. Nationale Egoismen müssten in einem solidarischen Europa und gestärkten Regionen weichen.
„Nach der Erfahrung der Corona Pandemie muss daher allen Verantwortlichen bewusst sein, dass die Zukunft in den Regionen und Europa liegt. Auch wir müssen unseren Beitrag durch aktive politische Einflussnahme dazu leisten“, resümierte Michael Leinenbach abschließend
Michael Leinenbach bedankte sich bei „ANCES“ für die Einladung und hielt nachfolgend aufgeführtes Grußwort. Er entschuldigte sich für die einseitige nationale Grenzschließung aufgrund der Corona Pandemie, auf die weder die Soziale Arbeit in Gänze noch die des Saarlandes hätten Einfluss nehmen konnten. Die nationalen Grenzschließungen stellten gerade neben den Luxemburger_innen auch alle diejenigen Familien vor enorme Herausforderungen, die teils in den unterschiedlichen nationalen Staaten der Grossregion lebten, sowie die Pendler_innen.
Wenn eine Lehre aus der Corona Pandemie zu ziehen sei dann u.a. die, dass Grenzschließungen keinen Sinn machen. Ein Virus würde sich nicht an Landesgrenzen halten, so Michael Leinenbach weiter. Es sei vielmehr zwingend notwendig, Gesundheit und Soziales aus den Mechanismen der Marktwirtschaft herauszunehmen und europäische Lösungen in europäischer Verantwortung zu finden. Das bedeutete, Europa und die Regionen zu stärken und deren Funktionen in und für Europa (was die Corona Pandemie an den Tag brachte) entsprechend zu würdigen. Nationale Egoismen müssten in einem solidarischen Europa und gestärkten Regionen weichen.
„Nach der Erfahrung der Corona Pandemie muss daher allen Verantwortlichen bewusst sein, dass die Zukunft in den Regionen und Europa liegt. Auch wir müssen unseren Beitrag durch aktive politische Einflussnahme dazu leisten“, resümierte Michael Leinenbach abschließend
Autor: Michael Leinenbach