Freitag, 12. September 2014

DBSH stellt Eckpunktepapier für Änderungen im SuE vor

(12.09.2014)


Als Ergebnis einer Mitgliederbeteiligung sowie einem offenen Aufruf in die Community der Sozialen Arbeit unter der Fragestellung "Quo vadis "SuE" (Tarifvertrag Sozial- und Erziehungsdienst im TVÖD)?"



sowie intensiven Beratungen in den zuständigen obersten Organen des DBSH im Januar sowie im März 2014 kann der DBSH die zusammengefassten Ergebnisse als ein Eckpunktepapier zum Sozial- und Erziehungsdienst (Jugend-, Sozial- und Gesundheitsbereich) vorstellen.


Mittwoch, 10. September 2014

Bunt statt grau - Dynamik pur

Bunt statt grau - Dynamik pur 

- die Frage nach der richtigen Bezeichnung und Anrede 

Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession stellt an sich den Anspruch der Offenheit, der Toleranz und Akzeptanz sowie der Inklusion. In den letzten drei Ausgaben hatte ich die Situation des LGBT Bereiches in drei verschiedenen Reporten beschrieben.
Die Alice Salomon Hochschule, als Gastgeberin unseres diesjährigen Berufskongresse für Soziale Arbeit, hat in ihrem Verständnis bereits Abstand genommen von der Zuordnung der Toiletten nach Mann und Frau und zum Teil allgemein Gender - Toiletten eingeführt. In den Rückmeldungen zur Auswertung des 3. Berufskongresses wurde angemahnt, dass wir im Fragebogen auch das Dritte Geschlecht berücksichtigen sollten.
Zusammen mit Anette Plewka von der Frauenvertretung des DBSH ergriff ich am Rande des Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages in Berlin die Chance mit Vertretungen aus der Peer-Group die Thematik zu besprechen. Wie begrüßen wir zukünftig, wenn u.a. das Dritte Geschlecht berücksichtigt werden soll? Wie ist die Ansprache im Schriftverkehr? Fragen über Fragen.
Beim Versuch Antworten zu finden wurde es dann schwieriger, was ich an einem konkreten Beispiel aufzeigen möchte. Hatte ich im letzten Jahr noch drei Reporte zu LGBT (Abkürzung für  Lesbian, Gay, Bisexual und Trans) geschrieben, so hat sich die Abkürzung mittlerweile in Teilen der Community bereits in LGBTIQ (Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Inter und Queer) verändert, um auch weiteren Gruppen der Community die Möglichkeit der Emanzipation und des Erscheinens in der Öffentlichkeit zu geben.