Die aktuelle PISA Studie zeigt auf: Das erneut
schlechtere Abschneiden Deutschlands ist nicht auf Migration zurückzuführen.
Entscheidend ist vielmehr, dass die soziale Schere zwischen Arm und Reich
weiter auseinandergeht – mit direkten Folgen für Bildungschancen.
Seit Jahren fordern Fachverbände eine grundlegende
Neuausrichtung der Bildungspolitik. Wie dringend diese notwendig ist, zeigt der
erneute „PISA Schock“.
„Seit Jahren wird diskutiert – letztendlich werden in
Deutschland jedoch weiterhin vor allem Eliten gefördert. Diese Wahrheit muss
ausgesprochen werden. Die Politik muss sich ehrlich machen und endlich Taten
folgen lassen, statt tatenlose Worte zu verkünden“, so der Vorsitzende der
Saarländischen Armutskonferenz (SAK), Michael Leinenbach.
Wenn Eliten gefördert werden, sollen diese dies auch zahlen.
Staatliche Mittel müssen grundsätzlich für alle Menschen eingesetzt werden –
nicht für privilegierte Gruppen.
Der nächste PISA Test wird zeigen, ob die Politik endlich
handelt oder erneut Nebel streut und die strukturellen Probleme unangetastet
lässt. Fest steht: PISA kann nicht wegdiskutiert werden.
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