Die Soziale
Arbeit verfügt mit ethischen Prinzipien und dem Code of ethics in der Sozialen
Arbeit über eigene Instrumente des Handelns in der Sozialen Arbeit. Ethische
Prinzipien bilden hierbei den Rahmen und dienen als Orientierungsrahmen für
konkrete Hilfeplanung sowie Selbstreflexion innerhalb der Profession. Sie
basieren auf den Prinzipien der Achtung der Menschenrechte und Menschenwürde,
sowie der Soziale Gerechtigkeit. Sie achten internationale Übereinkommen und
die Internationalen Menschenrechtserklärungen. Übereinkommen bilden allgemeine
Zielsetzungen und anerkannte Rechte, die von der Weltgemeinschaft akzeptiert
werden. Sie orientieren sich am code of ethics sowie der internationalen
Definition Sozialer Arbeit des IFSW. Sie achten u.a. die obersten Prinzipien
der Sozialen Arbeit nach Kaminsky: die Autonomie, das Wohlwollen, das
Nichtschaden, die Solidarität, die Gerechtigkeit und die Effektivität. Der VPSA
e.V. fordert Ethische Prinzipien in der Lehre zu verankern und
Betriebswirtschaft auf ein Minimum zu reduzieren, um eine Orientierung der
Sozialen Arbeit an ihrer Ethik und nicht an einer übermäßigen Technokratie zu
garantieren.
Hilfeplanung
In der
Hilfeplanung dienen sie als Instrument gemeinsam mit dem zu unterstützenden
Menschen festzulegen
, welche Ziele erreicht werden sollen und welche Maßnahmen
dafür nötig sind. Sie dienen dabei dazu den Hilfeprozess zeit- und
zielgerichtet auszurichten, die Wirksamkeit der Hilfe überprüfbar zu machen
sowie die Selbstbestimmung und Teilhabe des Betroffenen zu stärken.
Selbstreflexion
Selbstreflexion
ist die Fähigkeit, den "Blick nach innen" zu richten und das eigene
Ich zu betrachten. Sie verfolgt das Ziel Probleme zu erkennen, Potenziale zu
nutzen, Handlungsweisen zu verbessern sowie persönliches Wachstum zu erreichen.
Emotionale Intelligenz und Resilienz wird gefördert um Verhaltensmuster zu
erkennen.
Saarlouiser Erklärung der VPSA, 11.07.2026

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