Freitag, 3. Juli 2026

Interview: Michael Leinenbach von der SL Armutskonferenz zu Hitzewellen

SR: Die nächste Hitzewelle kommt. Gerade Menschen mit wenig Geld leiden besonders, meint die Saarländische Armutskonferenz. Wir haben mit dem Vorsitzenden Michael Leinenbach gesprochen.



SAK-Talk mit klarer Botschaft: „Strukturelle Kindesgefährdung beenden – Vom Kind aus denken, nicht von der Struktur!“

Ende Juni 2026 widmete sich die Saarländische Armutskonferenz (SAK)im Rahmen ihres jüngsten SAK-Talks dem Thema „Kinderarmut und Schule“. Die Veranstaltung fand im Johannes Foyer in Saarbrücken statt und wurde von SAK-Vorsitzendem Michael Leinenbach moderiert. Auf dem Podium begrüßte er Christine Steimer (SAK-Vorständin), Annette Helfen (Konrektorin), Eva Schmitt-Vollmer (DBSH Landesverband Saar, vormals Schulsozialarbeit) sowie Denise Sier (Förderlehrerin). 


https://sak-ev.de/presse-aktuelles/presse-aktuelles-2026/presse-aktuelles-sak-2026/sak-talk-mit-klarer-botschaft-strukturelle-kindesgefaehrdung-beenden-vom-kind-aus-denken-nicht-von-der-



Sonntag, 21. Juni 2026

Politische Forderungen im Sozialen

Michael Leinenbach,

deutscher Diplom-Sozialarbeiter, Sozialpädagoge, Sozialplaner und Publizist. Langjährige Erfahrungen durch die  Arbeit in der Kommunalverwaltung der Kreisstadt Saarlouis sowie durch das jahrzehntelange, weitreichende soziale, gewerkschaftliche und berufspolitische Engagement u.a. als ehemaliger Bundesvorsitzender des Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit e.V. (DBSH).

Als bekannter Vertreter der Sozialen Arbeit in Deutschland wird ethisch eine klare Trennung zwischen Sozialer Arbeit und ordnungspolitischen Maßnahmen (z.B. Abschiebungen) betont.

Eine zentrale Forderung ist die professionsethische Haltung, die auf Menschenwürde, Teilhabe und sozialer Gerechtigkeit basiert, und unterstreicht die Notwendigkeit von Respekt und Schweigepflicht

Meine Haltung

Michael Leinenbach

Diplom-Sozialarbeiter, Sozialpädagoge, Sozialplaner und Publizist. Ich verfüge über langjährige Erfahrungen aus der Tätigkeit in der Kommunalverwaltung der Kreisstadt Saarlouis sowie über berufliches, gewerkschaftliches und berufspolitisches Engagement, unter anderem als ehemaliger Bundesvorsitzender des Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit e.V. (DBSH).

Im Rahmen meiner beruflichen und verbandlichen Tätigkeiten wird die Soziale Arbeit als eigenständige Profession mit einer ethisch begründeten Orientierung beschrieben, die eine Trennung zwischen sozialarbeiterischem Handeln und ordnungspolitischen Maßnahmen (z. B. Abschiebungen im Verwaltungskontext) thematisiert. Dabei werden berufsethische Prinzipien wie Menschenwürde, Teilhabe, soziale Gerechtigkeit, Respekt sowie Schweigepflicht hervorgehoben.

Quo Vadis Staatliche Anerkennung? - Beitrag in "Unser Jugend" 6/2026

"Quo Vadis Staatliche Anerkennung?" lautet der Beitrag, der sich mit der Staatlichen Anerkennung befasst, 




 

Dienstag, 16. Juni 2026

Verbände würdigen Gaby Böhme

Verbände würdigen Gaby Böhme 



Anlässlich ihres 70. Geburtstags würdigten verschiedene Nichtregierungsorganisationen (NGOs) Gaby Böhme für ihr langjähriges Engagement in der sozial‑, gewerkschafts‑ und berufspolitischen Interessenvertretung.


Dr. Claudia Wiotte-Franz, Christoph Jacob und Michael Leinenbach übernahmen als Vertretungen für die NGO’s u.a. für die „Saarländische Armutskonferenz e.V.“ (SAK), die „Vereinigung der Profession Soziale Arbeit e.V.“ (VPSA), den „Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.“ (DBSH) Landesverband Saarland und „KULT Saarlouis e.V.“ die Würdigung und Gratulation der Jubilarin.


Ihr sozial-, gewerkschaftliches- und berufspolitisches Engagement im Sozialen und der Erziehung, begleitet Gaby Böhme schon seit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn. Nach der Ausbildung als Erzieherin arbeitete sie im Berufsfeld und übernahm viele Jahrzehnte, bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Dienst, die Leitung einer großen Kindertagesstätte in Saarlouis. In ihrem Verständnis spielt die Interessenvertretung der Kinder eine zentrale Haltung. So war sie maßgeblich in den letzten Dienstjahren in den Planungen des Neubaus der Kita involviert und brachte die Interessen der Kinder mit ein, um eine optimale Erziehung zu ermöglichen. 

Sonntag, 1. März 2026

"Projektpartnerschaft Gemeinsam für Eine Welt e.V.“ mit neuem Team

Die „Projektpartnerschaft Gemeinsam für Eine Welt e.V.“ hat ein neues Team in den geschäftsführenden Vorstand gewählt. Karin Schmitt (Finanzvorständin / Projektfinanzierung), Tatyana Morozova (2. Vorsitzende) Geschäftsführung “La Tienda“ und Michael Leinenbach (Vorsitzender) bilden das neue Team. Das Team wird von den Beisitzerinnen Annemie Klein und Regina Zapp-Philippi unterstützt. Als Revisorinnen wurde Martina Wallmroth und Dora Rocha Schäfer gewählt.



Die „Projektpartnerschaft Gemeinsam für Eine Welt e.V.“ verfolgt ihre Ziele durch Spenden und unentgeltlichen Dienstleistungen -  u.a.. durch Projektpartnerschaften zwischen solchen Selbsthilfeprojekten in der Welt und der Bundesrepublik zu gründen und zu fördern. In diesen Projekten sollen Jugendliche und Auszubildende beschäftigt werden. 

Die Jugendlichen und Auszubildenden in den bundesdeutschen Selbsthilfeprojekten sollen motiviert werden, den Jugendlichen und Auszubildenden in den Selbsthilfeprojekten der Welt Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, einen Erfahrungsaustausch zwischen diesen Jugendlichen und Auszubildenden zu organisieren. Solche Aktivitäten sollen dazu beitragen, dass der Kulturaustausch und die Völkerverständigung unter Jugendlichen der Förderländer und der Industrieländer, in konkreter und verpflichtender Weise, gefördert werden.

Die Mitgliederversammlung der Projektpartnerschaft „Gemeinsam für Eine Welt e.V.“ beschloss folgende Projekte im Rahmen des Spendenaufkommens in 2025 zu bezuschussen:

- El Salvador (San Salvador) Schulprojekt in der Gemeinde „venti dos“

- Indien (Tumkur) Eindämmung der Kinderarbeit

- Indien (Diözese Gorakhpur) Waisenkinder

- Indien (Kunnoth) Näherei der Nazareth Schestern

- Vietnam (Mekong-Delta) Unterstützung von Waisenkindern und aidskranken Kindern

- Peru (Pisco) Erdbebengebiet

- Panama (Las Quebradas) Reisschälmaschine und Nähwerkstatt

- Kenia (Riruma Helping Center) Waisenhaus


Der Verein wurde als „Projektpartnerschaft 3. Welt e.V.“ am 12.02.1985 im Amtsgericht Saarlouis eingetragen. Im Jahr 2025 konnte er sein 40-jähriges Bestehen begehen.  Der Ursprung geht zurück auf die Idee der Weltlagen Bewegung. Mit dem Weltladen „La Tienda“, der 2005 ein eigener Verein wurde, arbeitet die Projektpartnerschaft „Gemeinsam für Eine Welt e.V.“  eng zusammen.  Der Weltladen „La Tienda“ ist seit 15 Jahren in der Steuerung der Fairen Stadt Saarlouis eingebunden. Weitere Informationen auch online unter https://fairestadt.saarlouis.de/. 

Das neue Team dankte den bisherigen Vorsitzenden Günter Oswald und Silvia Kreis sowie der ausscheidenden Revisorin, Richhilde Oswald, für ihren jahrelangen Einsatz zum Erhalt und der Förderung der Projektpartnerschaften recht herzlich. 



Sonntag, 27. Juli 2025

„SAK Forum“ – Dialog mit dem Lions Club

Unter dem Motto „Dialoge führen“ fand am 30. Mai 2025 das „SAK Forum“ im Johannes Foyer Saarbrücken statt. Henning Frank, ehemaliger Richter am Verwaltungsgericht Saarlouis, Mitglied des Lions Club Saarlouis und Vorsitzender des Hilfswerks der Saarlouiser Lions, stellte die Struktur der Lions Clubs und ihrer Hilfswerke vor.

Die Lions Clubs verstehen sich als Service Clubs, die sich in sozialen und bildungsfördernden Projekten engagieren. Jedem Club ist ein Hilfswerk angegliedert, das wie ein Förderverein fungiert und Projekte im karitativen oder Bildungsbereich unterstützt. Diese Förderung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen – sei es durch finanzielle Zuwendungen oder durch den direkten Einsatz der Mitglieder vor Ort.

Da die Lions Clubs lokal organisiert sind, können sie keine individuelle Unterstützung für Einzelpersonen bieten. Institutionen und gemeinnützige Organisationen haben jedoch die Möglichkeit, sich direkt an ihren regionalen Club zu wenden.

Die „Saarländische Armutskonferenz“ (SAK) sieht den Dialog mit Politik, Förderpartnern, der Presse und weiteren Akteuren als wesentliches Mittel zur Wahrnehmung ihres Auftrags: „Lobby für arme Menschen im Saarland sein“. Entsprechend der Satzung verfügt die SAK, im Unterschied zur Wohlfahrt, über keine eigenen Projekte oder Einrichtungen der Fürsorge. Ihr Auftrag ist sich für die Umsetzung der Teilhabe einzusetzen und die Interessen der Menschen mit Armutserfahrung in die Mitte der Gesellschaft zu bringen.

Michael Leinenbach, Vorsitzender der SAK, bedankte sich bei Hennig Frank für die Bereitschaft die Lions Clubs vorzustellen, sowie deren Möglichkeiten als Service Club entsprechende Projekte zu unterstützen.


Kontakte:
Lions Club Saarlouis https://saarlouis.lions.de 
Saarländischen Armutskonferenz (SAK) https://sak-ev.de

Autoren:
 Michael Leinenbach / Sven Mohr
Fotos: SAK

VPSA besucht Alpaka Farm

Tiergestützte Pädagogik und Intervention.

Ein Theoriekonzept oder gelebte? 

Die Teilnehmenden am Summer Camp des VPSA im Juli 2025 konnten eindrucksvoll erleben, wie Tierschutz und Tierpädagogik im landwirtschaftlichen Betrieb „ALPAKA GRAND EST“  von Heike Boßmann-Schmitt umgesetzt wird. 
https://www.alpaka-grandest.de


Tierwohl sowie das Erleben des Miteinander von Tieren und Menschen konnten die Teilnehmenden auf der Wanderung erfahren. Auch die vielen Informationen über die Tiere, die Arbeit mit den Tieren, die Zusammenarbeit von Menschen und Tieren in der gemeinsamen Interaktion, haben den Teilnehmenden tiergestützte Pädagogik und Interaktion näher gebracht. 


Der VPSA richtet ein herzliches Dankeschön an  Heike Boßmann-Schmitt und Thomas Schmitt für die erlebnisreiche und informative Zeit auf ihrer Farm und beim Spaziergang.



https://www.vpsa-ev.de/





Sonntag, 29. September 2024

Menschen, nicht eine überholte Versäulung der Sozialgesetze, müssen im Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Handelns stehen

 Wir müssen im Sozialen dicke Bretter bohren

 -  Menschen, nicht eine überholte Versäulung der Sozialgesetze, müssen im
Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Handelns stehen -

Am Donnerstag, 26. September 2024, fand in der AWO-Begegnungsstätte auf Einladung von Michael Leinenbach (ASG Saar Vorsitzender) das ASG Gespräch zum Thema "Lebenssituation von älter werdenden Menschen in ambulanten und stationären Zusammenhängen" statt. Hintergrund des Gespräches ist die Situation, dass die Babyboomer in Rente gehen und somit 30 % der Gesellschaft in Rente gehen, was den Arbeitsmarkt belaste. Da diese entsprechend der nicht kompensiert werden können bedeutet das gleichzeitig eine Erhöhung in der Betreuung der Senioren*innen.

Zu Beginn zeigte Sevim Kaya-Karadag, MdL und Vertreterin der SPD-Landtagsfraktion, in ihrem Grußwort u.a. die aktuellen Prozesse und Projekte der Landesregierung, so die konzertierte Aktion Pflege und Saar Sixty Six auf.

Im folgenden Gespräch nahmen unter der Moderation von Michael Leinenbach u.a. Michael Keck, (Verband der Ersatzkassen e.V, Vorsitzender von PuGiS e.V.), Andreas Jodko (AWO-Landesgeschäftsführer),.Tobias Raab (Beigeordneter - Dezernent für Wirtschaft, Soziales und Digitalisierung LHS) sowie Bernward Hellmanns (Geschäftsführer der Caritas-Landeskonferenz für das Saarland) teil.

Welche Aufgaben kommen auf uns als Gesellschaft zu, welche Barrieren im Handeln blockieren unser Handeln, wie kann ambulant und stationär besser gedacht werden?  Dies sind nur einige Themen, die im Gespräch aufgegriffen wurden. Bernward Hellmanns stellte das Netzwerk Alter und Pflege der Kollegen*innen aus Baden-Württemberg vor, das sich dieser Thematik annimmt. Aus dem Plenum wurden Praxisbeispiel eingebracht, so dass sich die Debatte nicht rein über Theorie, sondern auch um Praxis drehte.



Als wichtige Erkenntnisse des Gesprächs können angesehen werden:

*   die Versäulung des deutschen Sozial- und Gesundheitssektors durch die diversen Sozialgesetzbücher, bildet Barrieren und verhindert teils notwendige für die Menschen,

*   So lange die Versäulung der Sozialgesetzbücher vorliegt, bedarf es in allen Ebenen Case Manager*innen,

*   innerhalb der Systeme, Verbände und Organisationen müssen zwischen den versäumten Bereichen Gespräche geführt werden

*   der Blick auf die Sozialräume muss verstärkt und die Dienste vor Ort vernetzt werden,

*   die starre und auf das jeweilige fachliche Spezialisierung muss in die Arbeit von interdisziplinären Teams einmünden,

*  

eine vorherrschende Verhinderungsbürokratie muss abgebaut werden, der Mensch, nicht die Säulen bzw. die Bürokratie, muss wieder in den Mittelpunkt gestellt werden,

*   die Ausbildung muss sich der Situation anpassen, dass Menschen, die in die Gesundheits- und Sozialberufe eintreten, häufig über weniger Kompetenzen verfügen. Grundsätzlich sollten die Ausbildung und die Ausbildungsstätten reformiert werden,

*   Sozial- und Gesundheitsberufe sollten eine
positive Konnotation erhalten und politisch aufgewertet werden,

*   Arbeitsmigration bedarf eines entsprechenden Integrationskonzeptes, das die kulturellen Unterschiede berücksichtigt und entsprechend darauf reagiert,

*  Teilhabe muss entsprechend der Behindertenrechtskommission (BRK) – in der Definition von Behinderung, heißt Barrieren in der Gesellschaft abbauen - weiter ausgebaut werden.


Wir appellieren daher an Politik und Verbände, sich dem Thema „Versäulung“ in der Sozialgesetzgebung und die dadurch entstehende Bürokratisierung anzunehmen und Reformen zu diskutieren. Aufgrund der gesellschaftlichen Situation des Eintretens der Babyboomer in den Ruhestand ist ein Bewahren des Jetzigen der Beginn in eine Versorgungslandschaft, die katastrophal werden wird.  


Handeln ist notwendig!!

 -  Menschen, nicht eine überholte Versäulung der Sozialgesetze, müssen im Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Handelns stehen -

 

Saarlouis, 29.09.2024

 

Michael Leinenbach

Vorsitzender ASG Saar

Dienstag, 3. September 2024

Lösungsansätze gegen die vielen Facetten der Armut

Ende August 2024 veranstaltete die Saarländische Armutskonferenz (SAK) e.V. mit ihren Kooperationspartner*innen der AWO-Saar sowie dem DBSH LV Saar eine Fachveranstaltung unter dem Thema „Strategien gegen Armut im Gemeinwesen / Quartier / Sozialraum“, im Veranstaltungsraum der AWO in Saarbrücken. Geladen wurden unter anderem Expert_innen aus Politik, Wohlfahrtsverbänden und Gesellschaft. Ziel der Veranstaltung war es, verschiedene Ansätze zur Bekämpfung von Armut zu beleuchten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. 


Weitere Informationen



Sonntag, 5. Mai 2024

Für alle Kinder offen - gelebte Soziale Teilhabe

 Für alle Kinder offen - gelebte Soziale Teilhabe 

Im Rahmen der „SAK vor Ort“ besuchte Christoph Jacob, 2. Vorsitzender der SAK am Familiensonntag die Kinder- und Jugendfarm Saarlouis. Entsprechend des Satzungszweckes sollen  Kindern und Jugendlichen unabhängig von deren wirtschaftlichen und sozialen Voraussetzungen die Möglichkeit gegeben werden, eine lebendigere Verbindung zu Natur und Tieren zu pflegen und ihren Sozialisationsprozess zu unterstützen und zu fördern.

„Allen Kindern und Jugendlichen gleiche Chancen und Zugänge im Rahmen der Sozialen Teilhabe zu geben ist eine Grundforderung der SAK. Wir fordern alle politisch Verantwortliche auf diese Forderung umzusetzen. Ein großes Dankeschön an die Farm für Ihre Haltung“, so Christoph Jacob.

https://sak-ev.de/


Foto: Christoph Jacob und Martina Neumüller







Donnerstag, 2. Mai 2024

1. Mai - wir waren dabei - SAK

Die Saarländische Armutskonferenz (SAK) nahm an der diesjährigen Aktion des DGB zum 01.Mai 2024 am Saarbrücker Schloß teil. 

Solidarität zeigen und leben als Grundhaltung. 

https://sak-ev.de/








SAK startet Aufbau für Archiv Arnutspolitik im Saarland

„Schritt für Schritt in die Zukunft“

….und wieder eine Stufe überwunden. Das Archiv der SAK ist in die zukünftigen  Gemeinschaftsräume von KAB und SAK eingezogen. Zukünftig dient das Archiv Studierenden, Forschenden und weiteren Interessierten als Grundlage, wenn diese sich mit Armutspolitik im Saarland  seit 1993 befassen wollen. 

https://sak-ev.de/



Montag, 29. April 2024

Jahrgang 1964/65 Roden und Steinrausch feierte Goldene Kommunion.

Jahrgang 1964/65 Roden und Steinrausch feierte Goldene Kommunion. 

Wir sagen Danke!!!  Danke allen die uns in der Umsetzung unterstützt haben.  

Ein besonderes Dankeschön richten wir an Pfarrer Hans-Kurt Trapp und das Team der Pfarrei Heilige Familie Saarlouis sowie den Kirchenchor für die wunderschöne Gestaltung der Messe.  

Danke auch an das Team des Restaurant Kulturhalle, dass wir uns dort zum Abendessen treffen durften.  

Und für alle Angehörigen des Jahrgangs - nächstes Jahr wird es wieder ein Jahrgangstreffen geben.




Dienstag, 16. April 2024

Saarländische Armutskonferenz (SAK) e.V. kritisiert geplante Verschärfungen der Leistungsminderungen im Bürgergeld

 Die gesellschaftliche Teilhabe für Menschen im Bürgergeld-Bezug ist sehr stark eingeschränkt. Im Rahmen der geführten Debatte zur Verschärfung der Sanktionen im Bürgergeld-Bezug wird der Eindruck erweckt, dass Menschen durch eine angemessene Absicherung im Rahmen des soziokulturellen Existenzminimums tendenziell davon abgehalten würden zu arbeiten. Dies ist falsch. Die Menschen wollen arbeiten!

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Samstag, 6. Mai 2023

Armutskonferenz fordert Inflationsausgleich

 Presseerklärung:

Saarbrücken, 05.05.2023


Armutskonferenz fordert Inflationsausgleich

  • Letzte Erhöhung von Sozialleistungen deutlich unter der Preissteigerung

„Was wir jetzt brauchen“, so Michael Leinenbach, Vorsitzender der Saarländischen Armutskonferenz, „ist die sofortige Anhebung der Sozialleistungen in Höhe der Inflation“. Dieser vollständige Inflationsausgleich sei nötig, um die weiter voranschreitende Verarmung zu stoppen. 

In den zurückliegenden Tarifrunden, die von den Gewerkschaften teils sehr erfolgreich geführt wurden, stand eindeutig der Inflationsausgleich im Mittelpunkt -und das zu Rechtden massiven Preissteigerungen mussten angepasste Löhne folgen.

Das gleiche gelte aber natürlich auch für Sozialleistungsbeziehende, „Bürgergeldbezieher*innen“, Grundsicherungsbeziehende im Alter und bei Erwerbsminderung, bei Rentner*innen und Bafög-Beziehenden.

Die letzte Erhöhung des sogenannten Bürgergelds von 53 € hatte noch nicht einmal die Hälfte der Inflation ausgeglichen. 

Das sei unzumutbar und ein Skandal, so die SAK, das bringe Armutsbetroffene in schwere Existenznot. Tatsache sei, dass die Preise etwa bei Lebensmitteln weiter steigen. Nahrungsmittel sind laut statistischem Bundesamt zwischen März 2022 und März 2023 um 22,3 Prozent teurer geworden. 

Alle politisch Verantwortlichen im Land und auch unsere Bundestagsabgeordneten seien aufgefordert, sich für eine regelmäßige und vollständige Anpassung der Sozialleistungen an die Inflationsrate einzusetzen. 

 

Michael Leinenbach, 

Vorsitzender 

Kontakt: Geschäftsstelle, Manfred Klasen, Tel. 0176-50212338    
Geschäftszeiten: Mo, Mi: 10 – 14 h, Fr: 10 -13 h

Homepage: https://sakev02.wordpress.com/